Geschichte

Heute assozieren wir die Festungsfron Oder-Warthe-Bogen (Międzyrzecki Rejon Umocniony MRU) hauptsächlich mit dem größten Fledermaus-Reservat Mitteleuropas. Dank der konstanten Feuchtigkeit und Temperatur (ca. 10°C)  überwintern hier zwischen Oktober und April ca. 35 000 Fledermäuse.

In der Vergangenheit passierte es aber hier viel mehr.

Kurz nach dem I Weltkrieg wurde Deutschland militärisch sehr begrenzt und es verlor laut dem Versailler Vertrag Elsass und Lothringen zugunsten Frankreichs.

Trotz dem Verbot wollte Deutschland einen Angriff gegen Frankreich durchführen. Jedoch als Polen einen Bündnis mit Frankreich geschlossen hatte, wurde der Plan zu gefährlich. Deutschland riskierte einen Kampf auf zwei Fronten.

Deswegen beganen die Deutschen schon am Ende der 20‘ Jahren einige Befestigungen an der östlichen Grenze zu bauen (heute ist das Westpolen, damals war das Ostdeutschland). Am Anfang baute man nur hydrotechnische Sperren, wie z.B. bewegliche Brücken oder Schleusen und einzelnstehende Bunker daneben. Erst 1933 kam Hitler an der Macht und er erweiterte diese Pläne. Zwischen 1934 und 1938 bauten die deutschen Baufirmen geheim 3 große Bunkersysteme: Im Norden –  Pommernwall / Pommernstellung (Wał Pomorski); Im Süden – Oderstellung (Umocnienia Odry); Im Zentrum – Festungsfront Oder-Warthe-Bogen (Międzyrzecki Rejon Umocniony – MRU).

Die unterirdische Tunnels (insgesamt ca. 30 km lang) verbinden 26 “Bunker”. Das Bunkersystem sollte wie eine selbstständige Stadt funktionieren und  z.B. Bahnhöfe, elektrische Züge, Kasernen, Badezimmer, Schächte (10-40 m tief) oder auch Munitionslager enthalten.

1938 stellte Hitler den Bau ein und änderte seine Pläne. Deutschland war schon stärker als Polen und Hitler plannte den II Weltkrieg.

Während des II Weltkrieges benutzte man das Hohlgangsystem fast nicht, deswegen machten die Russen 1945 den Durchbruch sehr einfach…

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